Montag, April 29, 2013

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Mittwoch, März 20, 2013

Wir in den Medien

Gestern hat uns der NDR besucht. Unter folgendem Link findet ihr den TV Beitrag zum Camp:

http://www.ndr.de/

Sonntag, Februar 03, 2013

Termin


Das 19. Internationale Jugendworkcamp Bergen-Belsen findet vom 18. bis zum 28. März 2013 auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen statt.


Etwa 50 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 26 Jahren werden aus neun Nationen (Belarus, Deutschland, Israel, Litauen, den Niederlanden, Polen, Russland, der Slowakei und Südafrika) gemeinsam in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der nahegelegenen Jugendbildungsstätte Anne-Frank-Haus zu unterschiedlichen Themen arbeiten. 
Die Teilnehmenden werden sich gemeinsam und in Kleingruppen mit vielfältigen Methoden mit der Geschichte des Ortes und mit seiner Bedeutung für die Gegenwart beschäftigen. In Workshops kann zu den Schwerpunkten Biographien, Arbeiten im Außengelände, Fotographie,  Kunst und Widerstand, Täter und Strafverfolgung, Migration sowie  Diskriminierung theoretisch und praktisch gearbeitet werden. Einer der Höhepunkte des Programms wird sicherlich das Gespräch mit der Zeitzeugin Dr. Yvonne Koch sein, die als zehnjähriges Kind in das Konzentrationslager Bergen-Belsen inhaftiert wurde. Zielsetzung des Camps ist es, am Interesse der Teilnehmenden orientiert die Geschichte des Ortes zu erforschen, auf heutige Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und über Formen von jugendpolitischer Beteiligung zu diskutieren.
Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro, es sind noch Plätze für deutsche Jugendliche und junge Erwachsene frei.
Das Workcamp findet statt in Kooperation zwischen den Verbänden des Landesjugendrings Niedersachsen und der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten und wird gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen und aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags durch den Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien. 
Kontakt: Sarah Vogel, cvjm-in-niedersachsen@gmx.de 
Ein weiteres Internationales Jugendworkcamp Bergen-Belsen mit ähnlicher inhaltlicher und methodischer Ausrichtung wird vom 15. bis zum 25. Juli 2013 vom CVJM Landesverband Hannover e.V. angeboten. Interessierte daran können ebenfalls Kontakt zu Sarah Vogel aufnehmen.


http://www.jugendarbeit-in-bergen-belsen.de/

Sonntag, April 15, 2012

Photogroup Slideshow

This is the photo slideshow of the photoworkshop 2012.

Wir in den Medien (Antenne)

Dienstag, April 03, 2012

Documentation Group - from chaos to structure

Thematische Einführung - Approaching the topic

Montag, April 02, 2012

Israelischer Abend



The israelien evening - Falafel - Music -Fun

Workshop: Cultures of Commemoration - Erinnerungskulturen


We had nice two days which we spend with productivity. This group helped us to learn something new about the history of different nationals, about traditions and rituals of different countries.



We had two speeches. One of them was from a Jewish activist – Nahum Goldmann – and the other one was from the first president of the Federal Republic of Germany – Theodor Heuss.
The main issue in our workshop was: What is commemoration for us.
(Sweta, Belarus)

Different people have different commemoration, different understandings of this world.
Remembering can be big, bright, strong and great.














 It can be quiet, calm, without a lot of words.

 Memory can be old and stable. We can remember something that was a long time ago. However, it can be young and small, but it is there. That is the most important.

So, it doesn’t matter how we show our commemoration and about what we think. Remembrance is around us. We shouldn’t forget about it.
(Katya Y., Belarus)

In our group there are members from different countries like Belarus, South Africa and Lithuania. So, we had an opportunity to discuss the different traditions of commemoration in our cultures.
We knew that every country has one or some special days, special holidays when people get together at the cemetery and remember those who suffered, starved, lived in really awful conditions and died during the World War II or similar events. For example, in Lithuania there are two dates of commemoration: September 23rd is a date to remember the genocide and another date is June 14th – the “Day of Hope and Morning”. Russia and Belarus have the same tradition of getting together on May 9th for remembering the events of the war. And in South Africa there is one special day – June 16th – which is called “Youth Day” to remember children who were killed during a demonstration against Apartheid education.
One the one hand our countries have some different things. For example, in South Africa people organize ceremonies and also play music as part of the commemoration. And in Russia people have a moment of silence and organize ceremonies as a part of commemoration. On the other hand, all our countries have some common things. For example, when somebody dies, we throw flowers in the grave and wives and sometimes relatives of the person who died should wear black clothes.
(Katja, Russia)

It is not often that one is given an opportunity to develop their own ideas and opinions without being bombarded with the ideas and opinions of other people. Today we express our gratitude to the cultures of commemoration workshop because they awarded us that opportunity over the past two days. We were allowed the freedom to explore different forms of commemoration and their purpose and finally to develop our own ideas and opinions about what commemoration is and means to us. We then individually came to the conclusion that commemoration for all of us meant different things: As commemoration was not about what you did, but how it made you feel. To some of us commemoration is a way of honoring and showing respect to the heroes of our countries, to others it is about learning from the past to protect the future, realizing that the lives that were lost were not in vain; and for others it forms the fundamental building blocks of healing, thus, bringing about healing.
In closing we quote from Nahum Goldmann’s speech that he said at the unveiling of the Bergen-Belsen Memorial:
“Nothing can so unite a people, or offer a better guarantee for its survival than the memory of its past, of its heroes…”
(Mixo, South Africa)

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Wir haben zwei produktive Tage miteinander verbracht. Diese Gruppe hat es uns ermöglicht, etwas über die Geschichte verschiedener Nationen zu lernen, über Traditionen und Rituale in verschiedenen Ländern.
Unter anderem haben wir uns mit zwei Reden beschäftigt: Eine stammt von einem jüdischen Aktivisten – Nahum Goldmann – und die andere vom ersten Bundespräsidenten der Bundes Republik Deutschland – Theodor Heuss.
Das Hauptthema unseres Workshops war: Was bedeutet Gedenken für uns.
(Sweta, Belarus)

Verschiedene Menschen und Völker haben verschiedene Formen des Gedenkens und ein unterschiedliches Verständnis der Welt.
Erinnerung kann groß und hell und stark sein (Bild 1).
Sie kann ruhig und friedlich, ohne laute Worte sein (Bild 2).
Erinnerung kann alt und stabil sein. Wir können etwas gedenken, das lange her ist. Erinnerung kann auch klein und zart sein, aber sie ist vorhanden. Und das ist die Hauptsache (Bild 3).
Es ist nicht relevant, wie wir unser Gedenken zeigen und woran wir denken. Erinnerungen umgeben uns. Wir sollten sie nicht vergessen.
(Katya Y., Belarus)

In unserer Gruppe waren Teilnehmerinnen aus verschiedenen Ländern: Aus Belarus, Südafrika, Russland und Litauen. Somit hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Traditionen des Erinnerns und Gedenkens kennenzulernen.
Wir lernten, dass jedes Land einen oder auch mehrere Tage hat, an denen Menschen zusammenkommen und auf den Friedhöfen derer gedenken, die litten, verhungerten, die unter schlimmsten Bedingungen lebten und während des Zweiten Welt Krieges oder ähnlichen Ereignissen starben. In Litauen z.B. gibt es zwei Tage des Gedenkens – den 23.September als Tag des Gedenkens an den Genozid – und den 14.Juni, der „Tag der Hoffnung und Trauer.“ Russland und Belarus haben die gleiche Tradition, sich am 9.Mai zu versammeln und der Ereignisse des Krieges zu gedenken. In Südafrika gibt es einen speziellen Tag – den Tag der Jugend – an dem der auf einer Demonstration gegen das Apartheid-Bildungssystem getöteten Schüler gedacht wird.
Einerseits haben unsere Länder Unterschied in der Form des Gedenkens: In Südafrika zum Beispiel spielen die Menschen während der Zeremonien Musik als Teil des Gedenkens. In Russland haben die Menschen Momente des Schweigens während der Gedenkfeiern. Auf der anderen Seite haben unsere Länder auch Gemeinsamkeiten in der Art zu trauern. So werfen wir alle Blumen in das Grab und die Frauen – manchmal auch Verwandte der verstorbenen Person – tragen schwarze Kleidung.
(Katya T., Russland)

Man erhält nicht häufig die Gelegenheit, seine eigenen Ideen und Überzeugungen zu entwickeln, ohne mit den Ideen und Überzeugungen anderer bombardiert zu werden. Wir möchten heute unsere Dankbarkeit ausdrücken, dass uns diese Möglichkeit im Workshop „Erinnerungskulturen“ ermöglicht wurde. Uns wurde Gelegenheit gegeben, verschiedene Formen des Gedenkens und ihrer Funktion zu entdecken. Auch konnten wir schließlich unsere eigene Meinung dazu entwickeln, was Gedenken ist und welche Bedeutung es für uns hat. Wir kamen jeder zu dem Schluss, dass Erinnerung für jeden von uns etwas anderes bedeutet: So geht es beim Gedenken nicht so sehr darum, was man tut, sondern darum, wie man sich dabei fühlt, welche Gefühle es hervorruft. Für einige von uns ist Gedenken ein Weg, den Helden unserer Länder Ehre und Respekt zu erweisen. Für andere geht es beim Gedenken darum, aus der Geschichte zu lernen, um die Zukunft zu schützen, so dass die Opfer nicht umsonst gestorben sind. Für wiederum andere bildet Gedenken das Fundament, die Voraussetzung für Heilung: Gedenken führt zur Heilung.
Zum Abschluss ein Zitat aus Nahum Goldmanns Rede anlässlich der Einweihung der Gedenkstätte Bergen Belsen 1952:
„Nichts kann ein Volk mehr einen oder eine bessere Garantie für sein Überleben bilden, als die Erinnerung an seine Vergangenheit, an seine Helden...“
(Mixo, South Africa)









Sonntag, April 01, 2012

MILITARY TRAINING AREA - a short introduction