Freitag, April 15, 2005

Koordination von Zeitzeugen

Aus dem Nähkasten geplaudert: Die Koordination von Zeitzeugen ist gar nicht so einfach, wenn gleichzeitig die Staatskanzlei ein Besuchsprogramm organisiert, sie noch in der einen oder anderen Schule sprechen sollen, der Sabbat dazwischen kommt und sie einfach telefonisch nicht zu erreichen sind. Donnerstag kam Nachmittags Fyn M. (83), der mit seiner Frau am Vortag aus Norwegen angereist war, ins Workcamp und erzählte Zeitzeugengruppe 2 aus seinem Leben. Es muss sehr beeindruckend gewesen sein. Ebenso wie der Besuch bei Arieh K., der Donnerstag früh erst auf dem Flughafen Hannover aus Israel landete. Kaum im Hotel hatten wir ihn am Telefon, um uns für den Nachmittag zu verabreden. Aber mit 9 Jugendlichen passt man ja nicht unbedingt in ein Hotelzimmer. Also noch mit dem Crown Plaza Schweizerhof Hannover gesprochen, ob wir dort einen Sitzungsraum bekommen könnten. Und das Hotel war so freundlich, uns diesen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Und als die Gruppe um Cornelia dann am Abend zum Essen wieder pünktlich in Oldau eintraf, war sie ganz begeistert. Da lohnt es sich doch auch, einen halben Tag koordinierend am Telefon zu verbringen. Und als dann im Laufe des Freitags in der Gedenkstätte noch Jack H. aus Israel vorspricht, er möchte als Überlebender doch gern noch mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, ist die Organisation fast schon ein Kinderspiel mit links. Auch das Maritim Grand Hotel Hannover stellt uns kostenlos einen Sitzungsraum zur Verfügung. Das Programm ist gerettet!