Freitag, April 15, 2005

Weiteres Wertpapier gezeichnet!

Heute hat Marion Blumenthal-Lazan (http://www.fourperfectpebbles.com), Zeitzeugin des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, im Rahmen des Internationalen Workcamps ein Wertpapier gezeichnet. Die 71-jährige ist damit die zweite Überlebende des Konzentrationslagers, die Gesellschafterin der Wertschöpfungsgesellschaft „Jugendverbandsarbeit“ wurde. Sie macht sich stark für das Jugendworkcamp und betont immer wieder, „dass Toleranz und gegenseitiger Respekt die Basis für ein friedliches Zusammenleben sind.“
Sie zeichnete den Wert:
Toleranz
Aus der Geschichte lernen: Eine plurale Gesellschaft braucht Toleranz gegenüber religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten. Christliche und gewerkschaftliche Jugendverbände setzen sich u.a. auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen für ein tolerantes Miteinander in Deutschland und Europa ein.


Volker Walpuski (Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Niedersachsen e.V.) freut sich über die weitere Unterstützung: „Die generations- und länderübergreifende Unterstützung ist für wichtig, auch im Dialog mit der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten.“
Die Jugendverbandsarbeit auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen ist auf die Unterstützung angewiesen: Bisher werden die Interessen Jugendlicher bei Planungen der Geländeumgestaltung kaum berücksichtigt.


Auf dem Bild von links nach rechts ehrenamtlich Leitende und Teilnehmende des 11. Internationalen Workcamps in Bergen-Belsen: Lisa Kohrs, Arielle Weinberg (USA), Volker Walpuski (Arbeitsgemeinschaft Ev. Jugend in Niedersachsen e.V.), Laura von Husen, Friedenstaube, Julia Schröder, Isabel Lanfermann, Marion Blumenthal-Lazan (USA), Tone Ødegaard (Norwegen) und Ingrid Hellerud (Norwegen).