Donnerstag, April 13, 2006

The Workcamp 05-15.04.2006

About 45 people from seven different european countries met in Germany to learn more about the concentration camp in Bergen-Belsen and to spend some time together.

The beginnings were hard. We were trying to came to an understanding with each other, but the biggest board was the language. Some of us speak only German and some only English. But after a few hours we sat together and started talking and singing some songs and all the boards disappeared.
On each evening we met in the Night Café and had a really good time. All the participants were talking about their hobbies, habits and countries. We were learning some words in each languag, for example: „very good“ and „hello“. The great entertainment was karaoke, when we were singing together a lot of songs in English and German. It was a fantastic idea because the songs everybody knows like “We are the champions“ of Queen or „Let it be“ of the Beatles were connecting people.
The really nice thing are the letters. If we want we can write some words on cards and throw it into a special box. Then our teamers are carrying them and put them into the envelopes which are on the doors of all the participants of the workcamp.
The teamers are organizing very interesting trips for us. We've been in Hannover, Celle and in Hamburg. For some of us it is the only way to see these cities. In Hamburg we were doing some exciting things: we were sailing through the harbour and then we were flying in the balloon. Some of us were sightseeing, another group was watching the miniature world and the last group was in Hamburg Dungeon.
But we are not only playing but also hard working. We have six different groups: dance group, archive group, working outside group, art group, actualities group, documentation group in which we are doing interesting things.
For all of us it is very precious time and experience. We learned not only more about history but also about ourselves.

Ola Wasil from Poland


Ungefähr 45 Personen aus sieben verschiedenen europäischen Ländern treffen sich in Deutschland, um mehr über das Konzentrationslager Bergen-Belsen zu lernen und Zeit zusammen zu verbringen


Der Anfang war schwierig. Wir versuchten uns mit allen zu unterhalten, aber das größte Hindernis war die Sprache. Einige von uns sprechen nur Deutsch und einige nur Englisch. Aber nach einigen Stunden saßen wir zusammen und begannen uns zu unterhalten und einige Lieder zu singen – so verschwanden alle Grenzen.
Jeden Abend treffen wir uns im Gute-Nacht-Café, wo wir eine schöne Zeit verbringen. Alle Teilnehmer sprechen dort über ihre Hobbys, Traditionen und Länder. Wir lernen einige Wörter in verschiedenen Sprachen, wie zum Beispiel: „sehr gut“ oder „hallo“. Eine tolle Unterhaltung war der Karaoke-Abend. Dort haben wir einige Lieder auf Deutsch und Englisch gesungen. Es war eine tolle Idee, weil die Lieder, die jeder kennt, wie zum Beispiel „We are the champions“ von Queen oder „Let it be“ von den Beatles haben die Teilnehmer verschiedener Nationen verbunden.
Sehr schön sind auch die Briefe. Wenn wir möchten, können wir einige Worte auf Karten schreiben und ein ein spezielles Gefäß werfen. Unsere Teamer tragen diese dann aus und stecken sie in spezielle Briefumschläge, die an jeder Zimmertür angebracht sind.
Die Teamer organisieren für uns sehr interessante Ausflüge. Wir waren in Hannover, Celle und Hamburg. Für einige von uns ist dies die einzige Möglichkeit, diese Städte zu sehen. In Hamburg haben wir aufregende Dinge erlebt: wir sind mit einem Schiff durch den Hafen gefahren und wir sind mit einem Fesselballon geflogen. Außerdem hat ein Teil der Gruppe an einer Stadtführung teilgenommen, eine andere Gruppe war in einer Miniaturwelt und die dritte Gruppe hat das Hamburg Dungeon besucht.
Aber wir spielen nicht nur, sondern arbeiten auch. Es gibt sechs verschiedene Gruppen: Tanz, Archiv, Außenarbeit, Kunst, Aktuelles, Dokumentation, in welchen wir sehr interessante Dinge tun.
Für alle ist es eine sehr besondere Zeit und Erfahrung. Wir lernen nicht nur mehr über die Geschichte, sondern auch über uns selbst.

Ola Wasil aus Polen