Donnerstag, April 12, 2007

Alltag im Workcamp - Everyday life in the workcamp

Es gibt einige wenige Sachen, die sich täglich wiederholen. Ich meine unser alltägliches Aufstehen, Duschen, Essen, Ausruhen. Ehrlich gesagt, für das letzte haben wir keine Zeit im Laufe des Tages, weil jeder Tag voll von verschiedenen Arten von Aktivitäten ist. Man legt die Hände nicht in den Schoß.

Wir wohnen fast alle unter einem Dach (nur ein paar Jugendlichen wohnen in einem anderen Haus, das aber nebenan liegt). Die Mädchen und die Jungen sind in getrennten Zimmern untergebracht. Die Zimmer sind sehr gemütlich und hell. Aber wir genießen die Wärme und den Komfort unserer Räume nur spät in der Nacht. Obwohl sie so anziehend sind und auch wenn wir oft müde sind, halten wir uns nicht viel darin auf, sondern verbringen den Rest des Abends im Nachtcafe, wo wir die Möglichkeit haben uns näher kennen zu lernen.

Nach dem Duschen im Bad (ich will manchmal das Bad nicht verlassen und mehr Zeit unter der Dusche verbringen) gehen wir in den Speisesaal. Wir betreten die Mensa und alle Tische sind schon gedeckt (hier arbeitet eine Bande :-)). Jeder von uns soll einmal Küchendienst machen, das heißt das Besteck und die Teller auf den Tisch stellen. Das Essen sollen wir aber selbst nehmen und das schmutzige Geschirr von den Tischen abräumen, also so genannte „Halbselbstbedienung“. Ich finde, man könnte zur Abwechslung eines Tages selbst das Mittag für die ganze Gruppe kochen (auf diese Weise können die Vertreter verschiedener Länder ihre Spezialitäten zeigen und die anderen probieren).

Im Großen und Ganzen machen wir uns nicht so viele Gedanken über unsere täglichen Bedürfnisse, aber vielleicht werden diese Kleinigkeiten jemanden interessieren.



There are a few things repeating daily. I'm talking about waking up, showering, having meals or just relaxing. To be honest we don't really have time for the latter one during the day as we are extremely busy with our work-shops or other activities.

We live all together in a youth-hostel where boys and girls are seperated, of course. Even though our rooms are bright and comfortable we don't really have the chance to spend time in there. We prefer getting to know the other teenagers from different nationalities in the night-café.

After showering in the morning (I don't even want to leave it anymore because it is so luxurious) we go to the dinner-room. Everything is already prepared by those of us who are on duty. It's everyone's turn once. But we don't get everything served like in a restaurant, the food is available at a table.

I personally think it would be very interesting to cook the meal, at least once, all by ourselves. Like this we would have the opportunity to get to know something about the preparation and the meals from all the countries. The other participants could surely teach us a lot.

All in one we don't think a lot about our daily needs, but you might be interested in our living-together.


Irina, Belarus, Doku-Gruppe