Dienstag, August 02, 2011

Way of remembrance - Weg der Erinnerung

For two days we worked on the way of remembrance. On the first day we all walked the entire road to the main entrance of the former concentration camp Bergen-Belsen starting at the ramp. 
It took us 6525 steps.
After the walk we were divided into two groups. The first group was going to repaint the line of remembrance along the way and put down some quotes, the second group was going to work on the showcase at the ramp. 
We were in the second one.
First we had time to have a look around the exhibition and the library searching for some quotes and information we want to work on.  
Then we went to the showcase with black paint to do some “sexy” painting inside the showcase and collect the work from last year’s group. 
After a quick stop at the EDEKA we finally arrived back at the Anne-Frank-House to do some creative work.
So we made two wagons out of paper with a person sitting in one of them trying to hold his suitcases which are falling out of the wagon. We named the suitcases related on a quote from Anatal Chain: “When you come to Bergen-Belsen first you lose hope. Then you lose your golden teeth and then you lose your life”.
The second day we finished the creative work on the train and put some ideas done for a poem which we wanted to put in the showcase as well.
The poem was written by Carmen Wijnen, the title is “6525 Footsteps – way of remembrance – :
“The train arrived at the final station,
a line of cattle wagons on rails
People and suitcases where thrown out
and with that, their hope
The lost families, elderly and children
walked the 6km road
Took the last breath of fresh air
while balancing between life and death
Thousands of feet walked the road
Every day !
 Sixthousand Fivehunderdtwentyfive steps of misery
before the end began…”
We went back to the ramp to put it all up the showcase and so all the “hard” work was done.



Zwei Tage lang haben wir uns mit dem Erinnerungsweg beschäftigt. An dem ersten Tag sind wir gemeinsam die ganze Strecke von der Rampe bis zum Haupteingang des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen gegangen. 
Es waren 6525 Schritte nötig.
Nach dem wir die Strecke gegangen waren wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe hatte vor die Linie des Erinnerns entlang des Weges nach zu malen und zudem einige Zitate auf dem Weg malen. Die zweite Gruppe wollte den Schaukasten an der Rampe neu gestalten. 
Wir waren in der zweiten Gruppe.
Als erstes hatten wir etwas Zeit und in der Ausstellung und in der Bibliothek umzusehen und einige Zitate rauszusuchen mit denen wir gerne weiterarbeiten wollten. 
Dann fuhren wir mit schwarzer Farbe zum Schaukasten um diesen auf „sexy“ Weise von innen zu streichen. 
Nach einem schnellen Stopp bei EDEKA kamen wir endlich wieder im Anne-Frank-Haus an um etwas kreative Arbeit zu verrichten. 
So bastelten wir zwei Waggons aus Tonpapier. In den einen setzten wir eine Person, die versuchte ihre Koffer festzuhalten, welche aus dem Waggon fielen. Wir beschrifteten diese Koffer in Anlehung an ein Zitat von Anatal Chain: „Wenn du nach Bergen-Belsen kommst verlierst du zuerst die Hoffnung, dann deinen goldenen Zahn und dann dein Leben.“
Am zweiten Tag beendeten wir unsere Bastelarbeiten und schrieben einige Ideen nieder für ein Gedicht, welches wir ebenfalls in dem Schaukasten platzieren wollten. 
Das Gedicht wurde von Carmen Wijnen geschrieben, betitelt wurde es mit „6525 Schritte – Erinnerungsweg – :
„Der Zug kam am Endpunkt an,
eine Reihe von Viehwaggons auf den Schienen 
Menschen und Koffer wurden herausgeworfen 
und mit ihnen, ihre Hoffnung.
Die verlorenen Familien, Eltern und Kinder
gingen die 6km lange Straße
Nahmen einen letzten Atemzug der frischen Luft
während sie zwischen Leben und Tod balancierten 
Tausende Füße gingen diese Straße
Jeden Tag !
Sechstausend Fünfhundertfünfundzwanzig Schritte des Schreckens 
bevor das Ende begann...“
Wir fuhren zurück zur Rampe und hingen alles in dem Schaukasten auf und so war die „harte“ Arbeit vorbei.